2026 Social Media Benchmarks

Diese Social Media Benchmarks für 2026 stärken deine Strategie. Vergleiche deine Marke mit den Branchenstandards.

Elena Cucu
Elena Cucu
Jan 16, 2026
social media benchmarks 2026

Wenn ich dich frage, wo deine Marke sich online am sichtbarsten fühlt, würdest du TikTok wählen? Instagram? Facebook oder X? Vielleicht alle – je nachdem, was du mit deinem neuesten Post erreichen willst.

Let’s be real: audiences are moving faster than ever, and sometimes all you get is a scroll, a silent view, or the occasional quick “like.” On other days, your community comes alive, commenting, sharing, or even starting a conversation that takes on a life of its own. 

Da sich Plattform-Gewohnheiten und Algorithmen ständig ändern, ist es oft schwer zu wissen, wie echtes Engagement heute wirklich aussieht.

Deshalb haben wir 70 Millionen social media Posts auf TikTok, Instagram, Facebook und X analysiert, um die Zukunft von social media, die Interaktionen der Zielgruppe und Wege für Marken herauszufinden, wie du deine Strategien für 2026 besser vorbereitest.

Dieser Socialinsider 2026 social media Benchmarks-Report analysiert die Engagement-Raten, Impressions, Likes, Kommentare, Shares und Benchmarks für die Posting-Frequenz auf Facebook, Instagram, TikTok und X (früher Twitter).

Wenn du diese Trends verstehst, erkennst du neue Chancen, optimierst deine Content-Strategien und steigerst den social media ROI.

Zusammenfassung

  • Die Engagement-Rate auf TikTok liegt bei 3,70 % und ist im Jahresvergleich um 49 % gestiegen. Die Engagement-Rate auf Instagram beträgt 0,48 % und bleibt 2025 fast unverändert.
  • Facebook erzielte im Durchschnitt 0,15 % Engagement, sank Anfang 2025 und nahm danach weiter ab.
  • Die durchschnittlichen Kommentare pro Post gingen auf TikTok um 24 % und auf Instagram um 16 % zurück. Das deutet auf mehr passives Engagement hin.
  • TikTok verzeichnete ein deutliches Wachstum bei geteilten Beiträgen pro Post – ein Plus von 45 % im Jahresvergleich. Dieser Trend spiegelt das steigende Engagement wider. Instagram legte um 12 % zu.
  • Sowohl TikTok als auch Instagram verzeichneten mehr Videoaufrufe. TikTok wuchs um 3 %, Instagram zeigte mit 29 % Wachstum im Jahresvergleich einen stärkeren Anstieg.
  • Marken veröffentlichen durchschnittlich 5 Beiträge pro Woche auf Instagram und TikTok.

Social media quarterly benchmarks

 TikTok’s engagement rate stayed flat in the first quarter of 2026, unlike last year’s decline after rapid growth

Over the past few years, I’ve consistently seen engagement rates decline across most social media platforms. As feeds become more crowded and brands publish more content than ever before, capturing audience attention — and more importantly, interaction — has become increasingly difficult.

And Q1 2026 continued this ongoing trend, with most major platforms recording slight decreases in quarterly engagement rates compared to the same period last year. While the drops weren’t dramatic, the Socialinsider data suggests that generating high engagement is becoming more challenging across the board, regardless of platform.

  • TikTok: TikTok was the only platform to maintain a stable engagement rate by followers in Q1 2026, remaining flat at 3.40% compared to Q4 2025. This marks a shift from 2025’s pattern, when engagement steadily declined after reaching a peak in Q2 2025.
  • Instagram Instagram’s engagement rate continued its gradual decline, decreasing from 0.52% in Q1 2025 to 0.45% in Q1 2026.
  • Facebook: This platform maintained relatively stable engagement levels quarter-over-quarter, though the platform still recorded a slight decrease compared to the same period last year.
  • X: As usual, X continued to see the lowest engagement rates among the analyzed platforms, remaining flat compared to Q4 2025 while showing a slight year-over-year decline.
social media quarterly benchmarks

Social media Benchmarks 2026 nach Plattform

Plattform

Engagement-Rate 2024

Engagement-Rate 2025

TikTok

2,50 %

3,70 %

Instagram

0,50 %

0,48 %

Facebook

0,15 %

0,15 %

X

0,15 %

0,12 %

Jedes Jahr verändert sich das social media engagement. Nutzerverhalten, Algorithmus-Updates und kreative Strategien der Marken treiben diese Entwicklung voran.

2026 steht vor der Tür. Jetzt ist es wichtiger denn je, dich über aktuelle social media benchmarks auf dem Laufenden zu halten. So kannst du klare goals setzen, der Konkurrenz einen Schritt voraus sein und Kampagnenerfolge sicher belegen. Denn alle wissen: Benchmarks zum Engagement sind mehr als nur Zahlen. Sie bieten Kontext, schaffen Klarheit und geben dir die Sicherheit, dass du deine Energie richtig einsetzt.

Ob du deine TikTok-Performance verbessern willst, neugierig auf die durchschnittliche Engagement-Rate bei Facebook bist oder auf Instagram nach dem perfekten Zeitpunkt suchst – diese Social Media Engagement-Benchmarks helfen dir, realistische Ziele zu setzen (und ein bisschen mit deinen Erfolgen zu prahlen).

social media engagement trendline

Wie hat sich das Engagement im letzten Jahr auf den größten Plattformen verändert? Hier kommt die Übersicht:

  • TikTok: TikTok sorgte erneut für Schlagzeilen – die Engagement-Rate sprang von 2,50 % auf starke 3,73 % und verzeichnete ein beeindruckendes Wachstum von 49 % im Jahresvergleich. Marken, die neue Grenzen ausloten oder neue Zielgruppen erreichen wollen, finden in TikTok den Kanal für maximale Dynamik und hohe Erträge.

  • Instagram: Jetzt wird es spannend. Die Instagram-Engagement-Rate ist leicht gesunken, von 0,50 % auf 0,48 %. Es klingt wenig, aber sogar ein kleiner Rückgang ist interessant. Falls du dich fragst, wie die durchschnittliche Instagram-Engagement-Rate aussieht oder wie sie sich im Vergleich schlägt, hier ist die Antwort: Instagram ist nach wie vor stärker als Facebook, wenn es um Interaktionen und Austausch geht.

  • Facebook: Vielleicht überrascht es dich oder auch nicht: Die durchschnittliche Facebook-Engagement-Rate ist stabil geblieben – sie liegt Jahr für Jahr bei 0,15 %. Für viele Marken bedeutet das: Die Erwartungen an Facebook bleiben konstant. Du bewegst dich in einem reifen und weniger volatilen Umfeld. Fragst du dich, wie die durchschnittliche Facebook-Engagement-Rate 2026 aussieht? Es sind immer noch 0,15 %. So weißt du genau, worauf du abzielen solltest.

  • X: Und wie sieht es bei X aus? Die Plattform verzeichnete einen leichten Rückgang der Engagement-Rate: von 0,15 % im Jahr 2024 auf 0,12 % im Jahr 2025. Für Marken, die weiterhin auf X setzen, ist das ein klares Signal: Setze auf eine schärfere Content-Strategie und denke neu, wie du Aufmerksamkeit in einer sich wandelnden Umgebung gewinnst. Die Zahlen sind zwar zurückhaltend, aber sie erinnern deutlich daran: Stillstand ist keine Option, wenn du dein Publikum auf X weiterhin begeistern willst.
social media engagement benchmarks
Die Engagement-Lücke gibt es, weil Menschen diese Plattformen ganz unterschiedlich nutzen. Instagram setzt weiterhin stark auf eine polierte, ästhetische Inszenierung. TikTok dagegen wirkt roher, authentischer und unmittelbarer.

Auf TikTok scrollen die Leute nicht nur zur Inspiration. Sie suchen aktiv nach Antworten. Ob Restaurant-Tipps in London, eine Lösung gegen Akne oder eine ehrliche Kritik zum neuesten Marvel-Film: Immer mehr Nutzer gehen direkt zu TikTok – und nicht mehr zu Google. Doch es geht um mehr als nur Nutzen. TikTok ist der Ort, an dem Menschen Communities mit sehr spezifischen Interessen finden – und oft auch ein Gefühl von Zugehörigkeit.

Die „For You“-Page ist dabei zentral. Die Entdeckung auf TikTok fühlt sich mühelos an. Der Algorithmus zeigt dir, was du willst, noch bevor du es selbst weißt. Das sorgt für stärkeres Engagement. TikTok verkürzt den Abstand zwischen Nutzern und dem Content, der wirklich interessiert. Instagram muss bei der reibungslosen Content-Entdeckung noch aufholen. - Morgane Wasilewski, Social Media Manager bei Channable

Strategische Taktiken, um deine Engagement-Rate plattformübergreifend zu steigern

Willst du Benchmark-Insights in echte Ergebnisse verwandeln? Hier sind ein paar bewährte Taktiken, um die Engagement-Rate auf deinen Social-Media-Kanälen zu steigern:

  • Menschliche deine Marke: Zeige echte Menschen, Stories und Einblicke hinter die Kulissen. Mit Authentizität erzielst du mehr Engagement als mit „Stock“- oder übermäßig poliertem Content.
  • Nutze plattformspezifische Features: Umfragen auf X, Reels auf Instagram, native Stories – jedes Feature bringt algorithmische Vorteile und mehr User-Engagement.
  • Setze auf starke Hooks: Gewinne sofort Aufmerksamkeit – ob mit einem dynamischen Bild, einer auffälligen Überschrift oder einer provokanten Frage. Je schneller du einen Grund zum Interagieren lieferst, desto mehr Engagement erzielst du mit deinem Content.

Durchschnittliche Likes pro Beitrag über alle Plattformen

Plattform

Durchschnittliche Likes pro Beitrag 2024

Durchschnittliche Likes pro Post 2025

TikTok

3092

3492

Instagram

395

335

Facebook

155

255

X

40

15

It’s no secret that a quick glance at your like count gives you a pulse check on how your content is resonating. But averages across platforms? 

Genau da werden Benchmarks zu echten Fahrplänen, mit denen du erkennst: Bist du der Konkurrenz voraus oder kannst du noch wachsen?

  • TikTok: TikTok sorgt weiterhin für Aufsehen in der Social-Szene und sticht durch konstant hohe Content-Nachfrage hervor. Die Begeisterung der Nutzer ist nicht nur stark geblieben, sondern um 12 % gestiegen. Das zeigt: Das Publikum ist nicht nur da, sondern belohnt kreative, auffällige Posts aktiv. Setze auf Trends und frische Inhalte – TikTok bleibt der beste Kanal für sichtbares, organisches Engagement.

  • Instagram Dieses Jahr gab es eine subtile Veränderung für Instagram. Likes sind weiterhin zentral, aber der Wettbewerb nimmt spürbar zu – Likes sind um 15 % gesunken. Die Plattform ist etwas kompetitiver geworden. Mehr Kreativität und echtes Community-Building sind gefragt, um Likes zu gewinnen. Für Marken heißt das: Setze auf Originalität und gib deinem Content eine klare Haltung.

  • Facebook: Entgegen aller Erwartungen erlebt Facebook ein stilles Comeback beim Nutzer-Engagement und verzeichnet 64% mehr Likes als im Vorjahr. Wenn du wirklich auf deine Zielgruppe hörst und Content gezielt anpasst, bringt dir Facebook garantiert Erfolg. Das zeigt: Authentizität und Relevanz können auch auf etablierten Plattformen etwas bewirken – selbst wenn die Trends in eine andere Richtung deuten.

  • X: Mit 62% weniger Likes im Jahresvergleich wird klar: Das Publikum wird hier wählerischer und überlegter. Jeder Like ist schwerer zu bekommen, zählt aber mehr. Brands dürfen sich keine Halbheiten leisten; Aufmerksamkeit auf X bekommst du nur noch mit präzisem, relevantem Content und der Bereitschaft, echtes Engagement neu zu definieren.
Likes auf Instagram gehen nicht zurück, weil der Content schlechter ist. Die Plattform bevorzugt mittlerweile Watch Time, Saves und Shares – statt passivem Engagement. Nutzer interagieren immer öfter per DM und in privaten Kanälen, die in den öffentlichen Metriken nicht sichtbar sind. Das Engagement ist nicht weg. Es verlagert sich nur auf Interaktionen, die die Reichweite tatsächlich steigern.

Das Like-Comeback bei Facebook zeigt eine klare Lektion: Wenn du Plattformen unterschiedlich behandelst und dich erinnerst, dass Facebook auf Community ausgelegt ist – nicht auf reine Distribution – funktioniert's besser. Conversational Posts, die gezielt deine bestehenden Follower ansprechen, senken die Hürde fürs Engagement. Likes sind wieder eine natürliche Reaktion. Plattformnative Strategien schlagen Cross-Posting jedes Mal.
Valeria Sillani, Global Social Media Manager bei EasyVista und OTRS
social media likes benchmarks

Strategische Taktiken, um deine Likes plattformübergreifend zu steigern

Hier sind einige Strategien, mit denen du auf jedem Netzwerk mehr aus deinem Publikum aktive Fans machst:

  • Gib schnelle Tipps, Hacks oder Inspiration: Teile kurze Ratschläge, „Schon gewusst?“-Fakten oder motivierende Botschaften, die sofort Mehrwert bieten. Nützlicher oder aufmunternder Content erhält häufiger Likes und Shares.
  • Optimiere dein visuelles Storytelling: Setze auffällige Bilder, starke Grafiken oder Stop-Motion-Visuals gezielt ein, damit dein Content sofort ins Auge fällt. Hochwertige, aufmerksamkeitsstarke Visuals bringen meist direkt mehr Likes.
  • Erstelle wiederkehrende Serien mit interaktivem Aufhänger: Entwickle ein dauerhaftes Content-Thema – zum Beispiel „Monday Motivation“ oder „Ask Me Anything Wednesdays“ –, das zu regelmäßiger Interaktion anregt. Wenn Follower beständige, interaktive Beiträge erwarten und sich darauf freuen, steigen die Likes langfristig.

Durchschnittliche Kommentare plattformübergreifend

Plattform

2024 Durchschnittliche Kommentare pro Beitrag


2025 Durchschnittliche Kommentare pro Beitrag


TikTok

66

50

Instagram

24

20

Facebook

17

22

X

1

1

In den Kommentaren entsteht echtes Engagement. Hier halten Nutzer inne, steigen ins Gespräch ein und hinterlassen ihre Spuren. Doch nicht jede Plattform regt Diskussionen gleich stark an. Dieses Jahr gab es spannende Veränderungen darin, wie Menschen zum Mitreden animiert werden.

  • TikTok:Der Hype ist echt, aber Gespräche werden gezielter. TikTok sorgt weiterhin für viele schnelle Reaktionen, doch Nutzer steigen seltener in lange Kommentar-Threads ein. Die Zahl der generierten Kommentare ist um 24 % im Jahresvergleich gesunken. Das zeigt: Die Art der Interaktion entwickelt sich weiter. Schneller, energiegeladener Content dominiert, doch für tiefere Gespräche braucht es neue Ansätze.

  • Instagram Engagement über Kommentare bleibt ein wichtiger Pfeiler auf Instagram, auch wenn es leicht abnimmt (minus 20 % im Jahresvergleich). Bei der Fülle an Content braucht es gezielte Impulse und gemeinschaftliche Ansätze, damit Follower anhalten und mitreden.

  • Facebook: Das ursprüngliche Zuhause sozialer Dialoge gewinnt wieder an Schwung. Die Anzahl der Kommentare ist um 20 % gestiegen. Trotz des Alters der Plattform beleben vertrauensvolle Communities und bewährte Formate die Kommentarspalten. Fördere Diskussionen und lade offen zu Feedback ein – dann mischt sich deine Community gerne ein.

  • X:Engagement ist hier kurz und direkt. Die meisten Nutzer scrollen, liken oder gehen weiter. Willst du echte Diskussionen schaffen, brauchst du starke Meinungen oder aktuelle Kommentare, die niemand ignorieren kann.
social media comments benchmarks
Kommentare kosten Zeit und Nutzer suchen nach schnelleren Wegen, mit Content zu interagieren. Statt öffentlich zu reagieren, leiten sie Content privat an Freunde weiter oder teilen ihn in Gruppen-Chats. Das zeigt einen Wandel hin zu verbindungsbasiertem Engagement.

Beachte auch: Gen-Z wird oft als „Zuschauergeneration“ beschrieben. Sie sind sehr aufmerksam, wählen aber gezielt, wann und wo sie sich äußern.

Plattformen und Algorithmen verändern sich ständig. Watch Time und Shares werden zunehmend priorisiert. Das könnte dieses veränderte Verhalten mit erklären. Insgesamt zeigt dieser Wandel: Nutzer schätzen Content weiterhin, bevorzugen aber privates Engagement statt öffentliche Threads. Es bleibt keine Spur zurück. - Melody Doffman, Social Media Manager bei Nestlé

Strategien, um mehr Kommentare auf allen Plattformen zu bekommen

Hier findest du Strategien, um eine lebendige Kommentarspalte auf jeder Plattform zu starten und zu erhalten:

  • Bitte um Feedback, Ideen oder Vorschläge: Frage nach Meinungen zu neuen Produkten, Features oder Content-Richtungen. Formulierungen wie „Was sollen wir als Nächstes ausprobieren?“ oder „Wie können wir uns verbessern?“ geben deiner Community das Gefühl, dass ihre Stimme zählt. Das motiviert sie, zu kommentieren.
  • Teile unvollendete Stories oder offene Szenarien: Veröffentliche Cliffhanger, „Was würdest du tun?“-Fragen oder Stories mit fehlenden Teilen. Die Neugier und der Wunsch, mitzureden, motivieren deine Follower, die Lücken zu füllen und das Gespräch am Laufen zu halten.
  • Arbeite mit Micro-Influencern für authentische Collabs zusammen: Setze statt großer Sponsorings auf Nischen- oder lokale Creator, die zu deinen Markenwerten passen. Ihre treuen, engagierten Zielgruppen vertrauen ihrem Content. So bekommt deine Botschaft echten Auftrieb bei Reach und Interaktion.

Durchschnittliche Shares auf allen Plattformen

Plattform

Durchschnittliche Shares pro Post 2024

Durchschnittliche Shares pro Post 2025


TikTok

170

248

Instagram

40

45

Facebook

13

17

X

1

1

Während das Publikum immer wählerischer wird – oft nur scrollt, wischt oder still liked – bekommt das einfache Teilen eine ganz neue Bedeutung. Shares sind jetzt der Goldstandard für Aktionen deines Publikums. Sie zeigen, dass dein Content so stark wirkt, dass jemand ihn über den eigenen Feed hinaus verbreitet.

Dieser Wandel ist besonders aufschlussreich, da passiver Konsum auf fast allen Netzwerken zunimmt. In einer Zeit, in der schon ein kurzes Innehalten ein Erfolg ist, beweist ein Share echten Mehrwert – dein Content ist etwas, das verstärkt werden sollte.

Die Trends des Jahres zeigen: Nicht jede Plattform eignet sich gleich für virale Hits. Doch jeder Kanal bietet eigene Chancen, das begehrte Teilen auszulösen.

  • TikTok: Virale Inhalte boomen auf TikTok. Die Teil-Kultur wächst rasant, weil Nutzer begeistert Inhalte pushen, die unterhalten, informieren oder einen Nerv treffen. Für kreative Marken und Creator bietet TikTok unvergleichliches Share-Potenzial – mit 45 % mehr Shares im Jahresvergleich.

  • Instagram: Das Teilen auf Instagram steigt weiter langsam, aber stetig und legte um 12 % zu. Der Teilen-Button ist hier zwar nicht der Star, aber konstant teilbarer Content—wie hilfreiche Tipps, Memes oder schöne Visuals—sorgt dafür, dass Nutzer etwas eher die Liebe in DMs und Stories tragen.

  • Facebook: Auch auf Facebook wurde mehr geteilt (plus 30 %), was zeigt: Bedeutender, relevanter Content erreicht hier immer noch größere Zielgruppen. Nutze persönliche Verbindungen und auf die Community ausgerichtete Posts, um mehr organische Reichweite zu erzielen.

  • X: Shares (Retweets) auf X bleiben unverändert. Das zeigt, wie schwer es ist, breite Diskussionen zu entfachen. Um aufzufallen, muss dein Content besonders mutig, aktuell oder polarisierend sein. Sonst beobachten die Nutzer eher, statt zu teilen.
social media shares benchmarks

Strategien, um deine Shares plattformübergreifend zu steigern

Aus Scrollern Sharer zu machen, zeigt echten Erfolg auf jeder Plattform. TikTok ist zwar Vorreiter, aber jedes soziale Netzwerk belohnt Content, der Emotionen oder echten Mehrwert bietet. Konzentriere dich auf Beiträge, die andere sofort weiterzeigen wollen.

  • Nutz User-generated Content (UGC): Hebe Beiträge, Stories und Fallstudien echter Kunden und Follower hervor. Nutzer teilen lieber Content, mit dem sie sich selbst oder andere identifizieren. UGC sorgt außerdem sofort für mehr Glaubwürdigkeit.
  • Nutze Emotionen wie Humor, Staunen oder Inspiration: Content, der zum Lachen bringt, überrascht oder motiviert, wird gern geteilt. Setze auf Momente oder Botschaften, die eine starke Reaktion auslösen. So wollen Follower deinen Beitrag weiterverbreiten.
  • Teilen als Beteiligung fördern: Lade dein Publikum ein, Teil einer Bewegung zu werden – Freunde markieren, an einer Challenge teilnehmen oder ihre Meinung zu einem Thema teilen. Wenn Teilen zur Beteiligung wird, wächst deine Reichweite.
Wenn Marketer mehr Shares erreichen wollen, müssen sie Content schaffen, den man wirklich in die Gruppe schicken will. Das kann etwas sehr Nahbares, wirklich Nützliches, kreativ Inspirierendes oder einfach etwas sein, das ein Lächeln auslöst. Im Mittelpunkt steht der Mehrwert – dein Content muss sich seinen Platz im Feed verdienen.

Teilen ist auch Selbstausdruck. Wer einen Beitrag teilt, zeigt seine Interessen, Werte oder seinen Humor. Schau auf dich selbst: Teile Content anderer Marken oder Creator, speichere ihn und frage dich, wie die Idee für deine Marke adaptiert werden könnte.

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Analysiere deine meistgeteilten Beiträge, erkenne Muster bei Themen oder Formaten und nutze, was schon funktioniert hat. Wir Marketer sehen alles, was wir veröffentlichen – aber Follower nicht. Deshalb ist das Wiederaufgreifen starker Ideen so effektiv. -
Elissa Wardrop, Social Media Specialist bei IKEA

Durchschnittliche Aufrufe auf allen Plattformen

Plattform

Durchschnittliche Aufrufe pro Post 2024


Durchschnittliche Aufrufe pro Post 2025


TikTok

6268

6496

Instagram

2635

3403

Facebook

1100

913

X

1430

2979

Views sind die Basis deines Social-Erfolgs: Jeder Like, Kommentar oder Share startet damit, dass jemand zuschaut. Aber Sehgewohnheiten ändern sich. Verschiebungen im Konsum von Content zeigen, wo das Geschehen und die Gelegenheit wirklich liegen.

  • TikTok: Das Momentum bei TikTok bleibt stark. Die Zuschauerzahlen sind konstant hoch, wodurch die durchschnittlichen Aufrufe um 3 % im Jahresvergleich gestiegen sind. Die Plattform bleibt die erste Wahl für virale Reichweite. Kreativer und trendbewusster Content wird hier weiterhin mit großer Sichtbarkeit belohnt.

  • Instagram Instagram verzeichnete einen beeindruckenden Anstieg der Aufrufe um 29 %. Das liegt vermutlich auch an der neuen Zählweise, bei der ab 2025 Impressions als Aufrufe gewertet werden. Fazit: Instagram entwickelt sich rasant zu einer starken Plattform, um deine Reichweite auszubauen – besonders mit kurzen, visuell ansprechenden Inhalten.

  • Facebook: Die Aufrufe auf Facebook sind um 17 % zurückgegangen. Das zeigt, dass organische Reichweite schwieriger wird. Experimentiere mit Format, Timing und top-aktuellen Themen, um hier Aufmerksamkeit zu gewinnen.

  • X: Die Plattform verzeichnete dieses Jahr einen deutlichen Anstieg der Aufrufe um 50 %. Das hängt vermutlich mit viralen Momenten und Veränderungen in der Plattformkultur zusammen. Kurze, nachrichtengetriebene und visuell starke Inhalte erreichen nun leichter ein großes Publikum. Das eröffnet wieder neue Chancen für Marken, die mutig agieren.
Im Jahr 2025 treibt Instagrams Discovery-Engine Content weiter und schneller voran als je zuvor. Reels machen mittlerweile über 20 % der auf der Plattform verbrachten Zeit aus und wurden auf drei Minuten verlängert. Marken haben nun mehr Flächen und mehr Zeit, Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die Entdeckung hängt nicht mehr von der Follower-Zahl ab. Video-basierter Content und Kollaborationen werden vom Algorithmus bevorzugt. So können selbst kleinere Marken Tausende organisch erreichen und starke Views erzielen – ohne sich nur auf Paid-Kampagnen zu verlassen. - Sara Zuehlke, Senior Social Media Strategist bei Digible
social media views benchmarks

Strategien, um deine Views auf allen Plattformen zu steigern

Ready to get your content in front of more eyes? Try these proven tactics to expand your  and drive up your view counts across every platform:

  • Nutze kulturelle Momente und Live-Events: Reagiere auf aktuelle Nachrichten, Feiertage oder virale Themen mit dem besonderen Blickwinkel deiner Marke. Schnelle, relevante Reaktionen erzielen oft mehr Views, weil Zielgruppen direkt eintauchen und sich austauschen, worüber alle sprechen.
  • Fordere Team- oder Mitarbeitersharing: Motiviere interne Teammitglieder oder Markenbotschafter, deinen Content in ihren Netzwerken zu teilen. So steigerst du die frühe Sichtbarkeit und erreichst neue Zielgruppen.
  • Nutze auffällige Thumbnails und Titel: Gestalte neugierig machende Thumbnails und Überschriften. Hebe dich ab und bring Nutzer dazu, zu klicken und zuzusehen.
Der Anstieg der Aufrufe ist eine echte Chance für Marken, die sich bisher ausgeschlossen fühlten. Mit mehr Aufrufen sinkt der Druck, perfekt zu sein. Jetzt zählt es, regelmäßig mit einer klaren Meinung präsent zu sein. Setze den Fokus auf Kreativität, Relevanz und Storytelling statt auf ständiges Verkaufen. Aufrufe verschaffen dir Zugang, aber echter Impact entsteht erst durch langfristigen Markenaufbau, Wiedererkennung durch Wiederholung und das, was du tust, wenn du die Aufmerksamkeit hast.“ – Victoria I., Brand Manager bei fatjoe

Monatliche Posting-Frequenz Benchmarks

Plattform

Durchschnittliche Posts pro Monat 2024


Durchschnittliche Anzahl Posts pro Monat 2025

TikTok

15

15

Instagram

20

20

Facebook

47

24

X

50

70

Wie oft du präsent bist, ist genauso wichtig wie dein Content. Hier siehst du, wie sich Posting-Rhythmen verändern. Erfahre, was das für die Sichtbarkeit deiner Brand auf jeder Plattform bedeutet:

  • TikTok: Konstanz bleibt entscheidend – Marken setzen auf einen kontinuierlichen Output. Die Plattform belohnt regelmäßige Teilnahme, ohne die Zielgruppe zu überfordern. Halte das Momentum mit einem entspannten, aber zuverlässigen Posting-Rhythmus.

  • Instagram: Die Posting-Frequenz bleibt stabil. Auf Instagram zählen Qualität und Vielfalt – denke an Posts, Stories und Reels. Damit begeisterst du deine Community und bringst die Algorithmen auf deine Seite.

  • Facebook: Eine deutlich niedrigere Posting-Frequenz (48 % weniger) zeigt: Marken setzen auf gezielte, hochwertige Updates statt Masse. Konzentriere dich auf kuratierte Inhalte, die sich im überfüllten Feed abheben.

  • X: Das Posting-Tempo hat zugelegt (40 % mehr). Das unterstreicht den Echtzeit-Charakter der Plattform. Poste regelmäßig und in hoher Frequenz, um relevant zu bleiben – sonst verpasst du schnell wichtige Diskussionen.
Die X-Plattform belohnt Schnelligkeit und echte Gespräche, nicht polierten, kuratierten oder ästhetischen Content. Hör auf, X wie einen Kanal mit Content-Plan zu behandeln. Ermutige dein Team, sich an relevanten Gesprächen zu beteiligen statt nur gebündelte Posts zu erstellen.

Richte Monitoring- oder Social-Listening-Tools für Branchenkeywords ein, definiere klare Markenrichtlinien und lass Menschen menschlich sein. Eine authentische Antwort kann eine Woche geplanter Posts locker übertreffen. –
Bukunmi Weke, Social Media Strategist
social media posting frequency benchmarks
Für Teams mit starken kreativen und Produktionsprozessen ist fünfmal pro Woche zu posten großartig – das zeigen auch die Benchmarks von Socialinsider. Aber für viele Marken, vor allem kleine Marketing-Teams, wird zu viel Posting schnell zur Kreativitätsfalle.

Die Zahl an sich ist nicht entscheidend, sondern Beständigkeit und Mehrwert. Weniger, dafür hochwertiger Content, der wirklich ankommt, ist mir wichtiger als ein beliebiges Posting-Ziel zu erreichen.“ –
Danielle Mote, Social Media Specialist, Construct It und BJS

Strategische Taktiken zur Optimierung deiner Posting-Strategie

Willst du, dass jeder Post zählt? Nutze diese praktischen Taktiken, um deinen Veröffentlichungsrhythmus zu optimieren und dein Publikum dauerhaft zu begeistern – unabhängig von der Plattform:

  • Erstelle und plane deinen Content im Voraus: Plane vorab, um für Konsistenz zu sorgen – auch in stressigen Wochen. So findest du die richtige Posting-Frequenz, ohne dich zu überfordern.
  • Kombiniere Formate und Content-Typen: Verlasse dich nicht nur auf einen Post-Typ. Wechsle zwischen Videos, Bildern, Karussells, Stories oder sogar Live-Sessions. So sprichst du verschiedene Zielgruppen an und hältst deinen Feed spannend.
  • Nutz Analytics, um deinen Sweet Spot zu finden: Überwache, wann deine Zielgruppe am aktivsten ist und welche Posting-Muster das höchste Engagement bringen. Passe deinen Kalender gezielt an.

Weiterlesen:


Methodik

In diesem Social Media Benchmarking-Bericht findest du eine repräsentative Auswahl internationaler Marken mit aktiver Präsenz auf TikTok, Instagram, Facebook und Twitter im Zeitraum Januar 2024 bis Dezember 2025. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von 70 Millionen Social Media Beiträgen.

Wir definieren die Social Media Engagement-Rate als messbare Interaktionen mit Beiträgen auf Facebook, Instagram, Twitter und TikTok. Dazu zählen Kommentare, Reaktionen und Shares. Die Besonderheiten jeder Plattform werden berücksichtigt.

Facebook Engagement-Rate pro Beitrag (nach Followern): Die Facebook Engagement-Rate pro Beitrag wird berechnet, indem du die Summe aus Reaktionen, Kommentaren und Shares des Beitrags durch die Gesamtzahl der Fans der Seite teilst. Das Ergebnis mit 100 multiplizieren.

Instagram Engagement-Rate pro Beitrag (nach Followern): Die Instagram Engagement-Rate pro Beitrag berechnet sich aus der Summe der Likes und Kommentare des Beitrags, geteilt durch die Gesamtzahl der Follower dieser Seite. Das Ergebnis wird mit 100 multipliziert.

Twitter Engagement-Rate pro Beitrag (nach Followern): Die Twitter Engagement-Rate pro Beitrag berechnet sich aus der Summe der Likes und Retweets des Tweets, geteilt durch die Gesamtzahl der Follower dieser Seite. Das Ergebnis wird mit 100 multipliziert.

TikTok Engagement-Rate pro Beitrag (nach Followern): Die TikTok Engagement-Rate wird berechnet, indem du Likes, Kommentare, Shares und Speicherungen eines Beitrags addierst und durch die Gesamtzahl der Follower der Seite teilst. Das Ergebnis wird anschließend mit 100 multipliziert.

Durchschnittliche Likes pro Beitrag: Zeigt, wie viele Likes ein Beitrag durchschnittlich erhält.

Durchschnittliche Kommentare pro Beitrag: Zeigt, wie viele Kommentare ein Beitrag durchschnittlich erhält.

Durchschnittliche Shares pro Beitrag: Zeigt, wie oft ein Beitrag durchschnittlich geteilt wird.

Durchschnittliche Aufrufe pro Beitrag: Zeigt, wie viele Aufrufe ein Beitrag im Durchschnitt erhält.

NOTE: This study contains 2025 values, presented as 2026, because, at the time of publication, there wasn't enough data for analysis, with the year just starting. That is why we bring quarterly updates, as the year unfolds and more data is available.

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