2026 Facebook Engagement-Benchmarks (organisch)

Sieh dir die aktuellen Facebook Engagement-Benchmarks (organisch) an. Verstehe die Auswirkungen auf das Marketing. Interpretiere deine eigenen Kennzahlen besser.

Elena Cucu
Elena Cucu
Mar 23, 2026
facebook benchmarks cover

Eine der häufigsten Fragen von Social Media Verantwortlichen bei der Facebook-Performance lautet: Sind diese Zahlen wirklich gut?

Denn Metriken allein—Engagement, Views, Kommentare oder Follower-Wachstum—sagen ohne Kontext wenig aus. Genau hier kommen die organischen Facebook-Benchmarks ins Spiel. Sie helfen dir, rohe Zahlen in wertvolle Insights zu verwandeln, wenn du die Performance für Stakeholder reportest.

Bei Socialinsider habe ich 25 Millionen Facebook-Posts von über 130.000 Unternehmensseiten analysiert, um zu verstehen, wie Marken aktuell auf der Plattform performen. Der Bericht beleuchtet wichtige Kennzahlen wie Facebook-Engagement-Rate-Benchmarks, Content-Formate, Interaktionen, Posting-Frequenz und das Facebook-Follow.

Zusammenfassung

  • Die durchschnittliche Facebook-Engagement-Rate liegt aktuell bei 0,15%. Sie bleibt im Jahresvergleich konstant.
  • Status-Posts sind das erfolgreichste Content-Format auf Facebook.
  • Alben gewinnen bei kleinen Seiten, während Status-Posts das Engagement bei mittelgroßen und großen Accounts dominieren.
  • Status-Posts sorgen für die meisten Gespräche auf Facebook.
  • Alben führen bei geteilten Inhalten und Views auf allen Facebook-Seiten.
  • Im Jahresvergleich haben Marken ihr Posting-Volumen um 22,00% reduziert und veröffentlichen aktuell durchschnittlich 39 Beiträge pro Monat.
  • Die Wachstumsrate der Facebook-Zielgruppe hat sich im Jahresvergleich verdoppelt und stieg 2025 von 12,20% auf 23,20%.

Facebook quarterly benchmarks

Over the first quarter of 2026, Reels represent the only content format that registered an uplift in engagement.

Compared to other platforms, 2025 was actually a fairly strong year for Facebook in terms of engagement stability.

However, Q1 2026 paints a slightly different picture. Most content formats started the year with lower engagement rates compared to Q1 2025, suggesting that Facebook is also beginning to feel the impact of the broader engagement decline affecting the entire social media landscape.

At the same time, one thing becomes very clear from the Socialinsider data: Facebook continues to move further toward a video-first content ecosystem. Reels were the only content format to see an increase in engagement in Q1 2026, reinforcing the platform’s growing focus on short-form video content.

Over Q1, engagement evolved in the following directions for different content formats:

  • Status posts: Status posts saw a gradual decline in engagement, dropping from 0.17% in Q1 2025 to 0.13% in Q1 2026.
  • Album posts: Album posts also recorded lower engagement levels in Q1 2026, decreasing from 0.15% to 0.13% year-over-year.
  • Reels: Reels were the only content format to register an uplift in engagement during Q1 2026, reaching 0.15%. This further confirms Facebook’s growing preference for short-form video content.
  • Image posts: Image posts maintained relatively stable engagement rates throughout the analyzed period, ending Q1 2026 at 0.13%.
  • Link posts: Link posts continued to generate the lowest engagement rates on Facebook, remaining flat at 0.05% in Q1 2026 — roughly half the engagement generated by most other content formats.
facebook quarterly engagement trendline

Durchschnittliche Facebook Engagement-Rate

Content-Typ

Engagement-Rate 2024

Engagement-Rate 2025

Status 

0,15 %

0,20%

Album

0,18%

0,18%

Reel

0,13%

0,18%

Bild

0,15 %

0,15 %

Link

0,05%

0,05%

Facebook ist eine der ältesten social media Plattformen und beeinflusst immer noch, wie Marken mit ihren Zielgruppen kommunizieren. Im Laufe der Jahre hat sich das, was auf Facebook als „Erfolg“ gilt, stark verändert. Früher war es das größte Ziel, Tausende Likes zu bekommen. Dann jagte plötzlich jeder nach Reichweite. Später wurden Views zum wichtigsten KPI.

Trotz all dieser Veränderungen – Algorithmus-Änderungen, neue Formate, unendliche Feed-Updates – gibt es eine Konstante: Echtes Engagement sorgt dafür, dass deine Marke heraussticht.

Früher zählte vor allem die Jagd nach Likes und Seiten-Abonnenten. Heute geht es viel stärker darum, echte Verbindungen und Gespräche zu schaffen. Da sich die Plattform ständig wandelt, fühlt sich die Definition von Erfolg oft wie ein bewegliches Ziel an.

Deshalb sind Facebook Engagement-Benchmarks so wertvoll. Sie geben dir eine klare Orientierung, ob dein Content wirklich gut performt.

facebook engagement evolution

Wie sieht das Engagement aktuell auf Facebook aus? Laut den neuesten Daten von Socialinsider liegt die durchschnittliche Engagement-Rate auf Facebook derzeit bei 0,15 %.

Aber Durchschnittswerte zeigen selten das ganze Bild.

Wenn ich das Engagement nach Content-Format aufschlüssle, tauchen spannende Unterschiede auf. Ein Ergebnis fällt besonders auf.

Status-Posts erzielen die höchste Engagement-Rate und erreichen 0,20% im Jahr 2025 im Vergleich zu 0,15% in 2024.

Wer hätte das gedacht, oder?

Da Videos so viele Gespräche über die social media Performance dominieren, könnte man leicht annehmen, dass Formate wie Reels beim Engagement führen. Doch die Daten zeigen etwas anderes.

Statusbeiträge laden trotz ihrer Einfachheit automatisch zur Interaktion ein. Sie animieren dazu, Meinungen zu teilen, schnell zu reagieren oder in eine Unterhaltung einzusteigen. Genau das verschafft ihnen einen Vorsprung gegenüber anderen Formaten.

facebook engagement benchmarks
Auf Facebook gewinnt heute nicht der aufwändigste, sondern der beteiligendste Content. Einfache Statusbeiträge übertreffen Videos, weil sie Nutzende im Lean-back-Modus abholen, kaum Aufwand verlangen und zu sofortiger Interaktion einladen. Ein schneller Gedanke, eine Frage, ein Impuls – das reicht, um Kommentare zu fördern. Und Kommentare sind immer noch das klarste Zeichen für bedeutungsvolles Engagement.

Video spielt weiterhin eine Rolle, fordert aber Zeit und Aufmerksamkeit, die viele in ihrem Feed nicht investieren. Statusbeiträge wirken dagegen menschlich, vertraut und gesprächig – mehr wie etwas von einem Freund als von einer Marke. -
Heather Brinckerhoff, Vice President Social media and Digital Content, Great American Media

Strategien, um dein Facebook Engagement zu steigern

  • Stelle direkte, meinungsbasierte Fragen in Status-Posts. Text-Updates regen meist zu Gesprächen an. Nutze sie, um Diskussionen zu starten.
  • Teile Content, der gemeinsame Erfahrungen widerspiegelt. Typische Herausforderungen oder Fehler in der Branche sorgen oft für Reaktionen und Kommentare.
  • Teste kurze Texteinstiege. Beiträge, die mit Zeilen wie „Unpopuläre Meinung:“ beginnen, erzielen oft gute Performance, weil sie zum Mitdiskutieren einladen.
  • Halte werblichen Content dialogorientiert. Auch bei Promotionen: Präsentiere sie als Diskussion oder Insight, nicht als Verkaufsbotschaft.
Stagnierende Engagement-Raten bedeuten nicht unbedingt, dass du deine Zielgruppe nicht verstehst. Es kann auch anzeigen, dass dein Content oder Ansatz ein Plateau erreicht hat. Um die Performance zu steigern, entwickle deine Kreativität weiter. Teste stärkere Hooks, erzähle markantere Geschichten und wähle Formate, die zu den aktuellen Engagement-Mustern deiner Zielgruppe passen.

Kontinuierliche Optimierung ist entscheidend. Analysiere Signale wie gespeicherte Beiträge und Shares, um deinen Content stetig zu verbessern und erfolgreiche Ansätze auszubauen.

Letztlich geht es darum, deinen Auftritt immer wieder zu erneuern. Verlasse dich nicht auf alte Methoden, auch wenn sie früher funktioniert haben. -
Daisy Castle, Social Media Manager bei TUI

Durchschnittliche Facebook-Likes

Seiten-Follower

Durchschnittliche Likes für Status

Durchschnittliche Likes für Alben

Durchschnittliche Reel-Likes

Durchschnittliche Bild-Likes

Durchschnittliche Link-Likes

1–5 Tsd.

7

8

5

5

3

5-10K

14

16

12

12

6

10-50K

36

35

30

30

12

50-100Tsd.

55

52

47

45

20

100 Tsd. – 1 Mio.

78

77

73

68

15

Zeigt die Engagement-Rate, wie aktiv das Publikum mit Content interagiert, liefern Likes eine weitere wertvolle Ebene an Insights. Sie sind oft die erste und einfachste Form der Interaktion mit einem Beitrag. Ein schneller Tap, ein klares Zeichen von Zustimmung. Kleine Handlung, aber im großen Maßstab zeigt sie deutlich, wie Content auf verschiedenen Facebook-Seiten ankommt.

Und bei der Analyse der neuesten Facebook Engagement-Benchmarks wurde schnell klar: Die Seitengröße beeinflusst maßgeblich, wie viele Likes ein Beitrag typischerweise bekommt.

Für kleinere Facebook-Seiten—also mit weniger als 10.000 Followern—erzielen Alben meist die besten Ergebnisse und bringen mehr Likes als andere Content-Typen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Alben mehrere Visuals in einem Beitrag bündeln. So entsteht ein ansprechenderes Content-Paket, das Nutzer zum Verweilen, Stöbern und Reagieren anregt.

Sobald Seiten über die 10.000 Follower-Marke hinauswachsen, ändert sich das Muster.

Ab diesem Punkt erzielen Status-Posts durchgehend mehr Likes als andere Formate. Einfache Text-Updates – oft im lockeren Ton verfasst – ermöglichen deiner Community eine schnelle Reaktion. Vor allem große Communities interagieren so noch zügiger und ohne Hürden.

Facebook-Nutzer sind müde. Sie wollen nicht, dass man ihnen etwas verkauft, sie wollen kein überproduziertes Content und vor allem kein weiteres 90-Sekunden-Brandvideo, das erklärt, warum sie sich interessieren sollten. Status-Posts funktionieren, weil sie wie eine Person wirken und nicht wie ein Marketingteam. Jahrelang hat die Plattform Videos gepusht, Marken sind gefolgt – jetzt ist jeder Feed voll mit Content, der gleich aussieht. Das einfachste Format hat gewonnen, weil es als einziges noch menschlich wirkt. – Carolina Barbosa, Senior Social Strategist
facebook likes benchmarks

Strategien, um deine Facebook-Likes zu steigern

  • Wähle das passende Format für deine Community-Größe. Hat deine Seite weniger als 10.000 Follower, probiere mehr mit Alben aus. Bildersammlungen wie Produktsets, Event-Highlights oder Schritt-für-Schritt-Visuals sorgen in kleinen Communities für mehr Aufmerksamkeit und Likes.
  • Veröffentliche Inhalte, mit denen man sich identifizieren kann, oder Erfahrungsberichte. Beiträge, die gemeinsame Erlebnisse zeigen – wie Branchenprobleme, typische Fehler oder alltägliche Arbeitssituationen – sorgen oft für schnelle Reaktionen. Menschen erkennen sich direkt in der Botschaft wieder.
  • Fördere Micro-Engagement. Nutze kurze Aufforderungen wie „Like, wenn du zustimmst“ oder „Gib einen 👍, falls dir das bekannt vorkommt“. So fällt es Followern leichter, zu interagieren.

Durchschnittliche Facebook-Kommentare

Seiten-Follower

Durchschnittliche Kommentare bei Status

Durchschnittliche Kommentare bei Alben

Durchschnittliche Kommentare bei Reels

Bild Ø Kommentare

Link Ø Kommentare

1–5 Tsd.

1

1

1

1

1

5-10K

5

1

1

1

1

10-50K

8

3

2

4

2

50-100Tsd.

13

5

5

7

4

100 Tsd. – 1 Mio.

17

10

10

12

6

Im Laufe der Jahre sind Kommentare zu einem immer wichtigeren Signal für die Content-Performance auf Facebook geworden. Mit wachsenden Zielgruppen hat sich auch das Nutzerverhalten verändert. Die meisten scrollen schnell durchs Feed, geben ein Like und scrollen weiter.

Deshalb haben Kommentare heute so viel Gewicht.

Wenn jemand sich die Zeit nimmt, einen Kommentar zu hinterlassen, zeigt das meist, dass dein Content wirklich angekommen ist. Nutzer halten inne, denken über das Gesehene nach und möchten sich aktiv an der Diskussion beteiligen. In einer Zeit, in der passiver Konsum zur Norm wird, zeigen Kommentare ein deutlich stärkeres Engagement.

Sieh dir die durchschnittlichen Kommentare auf Facebook über verschiedene Seitengrößen und Content-Formate an – ein klares Muster wird sichtbar.

Status-Posts erzielen kontinuierlich die meisten Kommentare.

Im Gegensatz zu anderen Formaten regen Status-Updates automatisch zur Diskussion an. Sie bestehen oft aus Meinungen, Fragen oder kurzen Gedanken. Solcher Content lädt dazu ein, zu antworten, eigene Erfahrungen zu teilen oder auf einen Punkt zu reagieren. Status-Beiträge funktionieren mehr als Gesprächsanstoß statt als klassischer Content.

Je größer deine Seite wird, desto stärker fällt dieser Effekt auf. Große Audiences verstärken Diskussionen rund um textbasierte Beiträge. Deine Follower können direkt in die Unterhaltung einsteigen, ohne erst Bilder zu deuten oder ein Video anzusehen.

facebook comments benchmarks

Strategien, um mehr Facebook-Kommentare zu erhalten

  • Leite lockere Debatten ein. Gib zwei Optionen vor und bitte deine Follower, eine Seite zu wählen. Freundliche Diskussionen sorgen automatisch für mehr Kommentare.
  • Reagiere mit Rückfragen. Kommentiert jemand, antworte nicht nur – stelle direkt eine weitere Frage. So verlängerst du den Thread und hältst die Diskussion am Laufen.
  • Teile eine provokante Meinung oder einen „Hot Take“. Beiträge mit klarer Haltung zu einem Branchenthema regen andere oft an, zuzustimmen, zu widersprechen oder eigene Sichtweisen zu teilen.
Moving a user from a passive scrolling trance to actively commenting requires triggering a strong psychological response that makes the mental effort feel worth it. People are driven to break their scrolling habit primarily by high-arousal emotions, like fierce agreement or fiery outrage, or the desire to project their identity by showing off their expertise or sharing a personal story.

To capitalise on this, you must lower the barrier to entry; generic questions usually fail, but ultra-specific, low-friction prompts (like a binary choice or a fill-in-the-blank) make engaging almost effortless. Finally, creating highly relatable content encourages users to simply tag a friend, turning your post into social currency and naturally driving up those crucial interaction metrics. -
Madeleine Brice, Social Media Manager, We Are Social

Average Facebook shares

Seiten-Follower

Status Avg Shares

Durchschnittliche Album-Shares

Durchschnittliche Reel-Shares

Durchschnittliche Bild-Shares

Durchschnittliche Link-Shares

1–5 Tsd.

1

2

1

1

1

5-10K

1

2

1

1

1

10-50K

3

4

2

2

1

50-100Tsd.

4

5

4

4

2

100 Tsd. – 1 Mio.

5

7

6

6

2

Shares sind eine etwas andere Form des Engagements. Likes und Kommentare zeigen, wie dein Publikum auf Content reagiert. Shares bedeuten mehr: Sie zeigen, dass jemand einen Beitrag wertvoll oder interessant genug findet, um ihn an das eigene Netzwerk weiterzugeben.

Ein Share ist in vieler Hinsicht eine Art Empfehlung. Wer einen Beitrag teilt, interagiert nicht nur – er sorgt dafür, dass der Content über die ursprüngliche Zielgruppe hinaus verbreitet wird.

Als ich mir die durchschnittlichen Shares auf Facebook über verschiedene Content-Formate hinweg ansah, wurde ein Trend klar: Alben erzielen die höchste Anzahl an Shares in fast jeder Seitengröße.

Auf den ersten Blick wirkt das vielleicht überraschend. Viele Marketer glauben, dass besonders teilbarer Content vor allem im Short-Form-Video oder schnellen visuellen Posts zu finden ist. Aber Alben haben einen einzigartigen Vorteil: Sie ermöglichen es Marken, mehrere Visuals in einer einzigen, zusammenhängenden Story zu verpacken.

Alben präsentieren nicht nur ein Bild, sondern bieten deinem Publikum mehr Kontext – egal ob Produktpräsentation, Event-Rückblick, Schritt-für-Schritt-Anleitung oder kuratierte Visuals. Dieses Storytelling-Format macht deinen Content oft nützlicher und letztlich besser teilbar.

Alben schlagen andere Formate bei der Reichweite, weil sie Aufmerksamkeit verlängern – auf eine Weise, wie es die meisten Posts nicht tun. Jeder Swipe ist ein Signal, ein weiterer Moment aktiven Engagements. Diese Signale summieren sich. Aus einer einzelnen Interaktion wird eine Serie von Mikro-Interaktionen. Damit zeigt der Algorithmus, dass dieser Content weiter ausgespielt werden sollte.

Alben erhöhen außerdem die Verweildauer. Nutzer werfen nicht nur einen kurzen Blick, sondern entdecken. Im Feed, wo die Aufmerksamkeit zersplittert ist, zählt jede zusätzliche Sekunde.

Gleichzeitig steigt die Relevanz. Mehrere Bilder bieten mehr Einstiegspunkte für verschiedene Nutzer. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand stehenbleibt, sich engagiert oder zurückkommt.  –
Heather Brinckerhoff, Vice President Social media and Digital Content, Great American Media
facebook shares benchmarks

Strategien, um deine Facebook-Shares zu steigern

  • Erstelle Content zum Speichern und Teilen. Bildungsposts, Tipps und visuelle Anleitungen werden öfter geteilt, weil Nutzer sie als nützliche Ressourcen sehen.
  • Nutz Alben, um eine visuelle Story zu erzählen. Poste nicht nur ein Bild, sondern gruppiere passende Visuals, zum Beispiel Produktvarianten oder Event-Highlights.
  • Fordere subtil zum Teilen auf. Ein einfacher Satz wie „Teile das mit jemandem, der es nützlich finden könnte“ erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass dein Content verbreitet wird.

Durchschnittliche Facebook-Aufrufe

Seiten-Follower

Durchschnittliche Aufrufe pro Status

Durchschnittliche Album-Aufrufe

Durchschnittliche Reel-Aufrufe

Durchschnittliche Bild-Aufrufe

Durchschnittliche Link-Aufrufe

1–5 Tsd.

60

85

10

60

20

5-10K

100

170

50

125

27

10-50K

215

300

100

270

47

50-100Tsd.

340

530

200

515

110

100 Tsd. – 1 Mio.

820

1150

620

1125

200

Views sind einer der eindeutigsten Indikatoren dafür, wie weit Content auf Facebook tatsächlich verbreitet wird. Engagement-Metriken zeigen, wie Nutzer mit Posts interagieren. Views zeigen etwas anderes – wie viel Sichtbarkeit dein Content wirklich erreicht.

Und in einem Feed, der jedes Jahr voller wird, zählt Sichtbarkeit. Je mehr Menschen einen Post sehen, desto höher ist die Chance auf Engagement.

Betrachtet man die durchschnittlichen Views auf Facebook für verschiedene Content-Arten, zeigt sich ein klares Muster. Alben erzielen konstant die meisten Views im Vergleich zu anderen Formaten.

Dieser Trend gilt für Seiten jeder Größe und zeigt, wie Nutzer Content auf der Plattform konsumieren. Für Marketer bestätigt diese Erkenntnis einen wichtigen strategischen Punkt: Formate, die zu mehr Interaktion anregen, erhalten oft größere Reichweite.

facebook views benchmarks

Strategische Taktiken, um deine Aufrufe auf Facebook zu steigern

  • Nutze „Vorher-nachher“-Sequenzen. Alben im Transformationsstil (Ergebnisse, Redesigns, Kampagnen-Ergebnisse) ziehen Aufmerksamkeit auf sich und sorgen für mehr Aufrufe.
  • Nutze Content im Karussell-Format von anderen Plattformen erneut. Für LinkedIn oder Instagram-Karussells erstellter Content erzielt oft gute Performance, wenn du ihn in Facebook-Alben adaptierst.
  • Setze auf wiedererkennbare visuelle Muster. Einheitliche Designstile oder Vorlagen sorgen dafür, dass deine Follower deinen Content sofort im Feed erkennen. So steigen die Chancen, dass sie das Scrollen stoppen.
  • Promote Album-Posts intern. Bitte Teammitglieder oder Markenbotschafter, frühzeitig mit dem Beitrag zu interagieren, um die anfängliche Distribution zu steigern.

Facebook-Posting-Frequenz-Benchmarks

Content-Typ

Posting-Häufigkeit 2024

Posting-Häufigkeit 2025

Status 

7

6

Album

6

6

Reel

5

7

Bild

12

10

Link

19

10

Die Posting-Häufigkeit auf Facebook ist immer ein Balanceakt. Postest du zu selten, wirst du in den Feeds deiner Zielgruppe unsichtbar. Postest du zu oft, überforderst du deine Follower oder schwächst den Effekt deines Contents.

Deshalb liefern Benchmarks zur Posting-Häufigkeit auf Facebook wertvollen Kontext.

Und beim Vergleich der neuesten Daten mit dem Vorjahr fällt eine Veränderung sofort auf: Marken posten seltener und verringern ihr Veröffentlichungsvolumen um 22 % auf durchschnittlich 39 Beiträge pro Monat.

Ein Grund, warum Marken ihre Posting-Frequenz senken, ist der Fokus auf visuelle Plattformen wie Instagram und TikTok. Durch den Boom von 9:16-Videoinhalten und die Entwicklung von social media Kanälen zu vollwertigen Medienkanälen passen sich Marken an und setzen auf Plattformen, die diese Formate in den Vordergrund stellen. Außerdem richten viele Marken ihre Strategie zunehmend auf die Gen Z, die künftig über die Kaufkraft verfügt – deshalb folgen sie deren Verhalten und Fokus beim Doomscrollen. – Mariya Spektor, Director of Social Media and Consultant

Über lange Zeit waren Links ein verbreitetes Format auf Facebook. Marken nutzten sie oft, um Traffic auf Blogposts, Nachrichtenartikel, Produktseiten oder externe Ressourcen zu lenken. Im Laufe der Zeit haben sich jedoch die Dynamiken der Plattform verändert.

Facebook priorisiert heute Inhalte, die Nutzer auf der Plattform halten, statt sie weiterzuleiten. Deshalb erzielen Beiträge mit externen Links oft weniger Sichtbarkeit und Engagement als native Content-Formate.

Diese Veränderung beeinflusst auch das Verhalten von Marken.

Viele Marken setzen jetzt weniger auf Links. Sie nutzen verstärkt Formate, die zur Interaktion direkt auf der Plattform anregen.

facebook posting frequency benchmarks

Strategische Taktiken, um deine Posting-Strategie auf Facebook zu optimieren

  • Setze auf native Content-Formate. Konzentriere dich auf Formate, die deine Zielgruppe auf der Plattform halten, wie Status-Updates, Alben, Bilder und Reels.
  • Teste verschiedene Veröffentlichungs-Rhythmen. Experimentiere mit Posting-Mustern, um die optimale Frequenz für deine Zielgruppe zu finden.
  • Überwache die Performance regelmäßig. Analysiere die Posting-Frequenz gemeinsam mit den Engagement-Metriken, um herauszufinden, welche Formate bei deiner Audience wirklich ankommen.
Es gibt keinen universellen Ansatz für die optimale Posting-Frequenz. Da der Facebook-Algorithmus immer ausgefeilter wird, zählt Relevanz mehr als Masse. Marken passen ihre Strategien an.

Die beste Frequenz vereint Audience-Insights mit relevanten Inhalten. Manche Marken posten mehrmals täglich, weil sie ihre Audience genau kennen. Andere posten 3-4 Mal pro Woche, um Qualität und Glaubwürdigkeit zu sichern.

Das hängt auch vom Kontext ab. Lokale Seiten etwa können häufiger posten, weil ihre Community besonders engagiert ist. -
Daisy Castle, Social Media Manager, TUI

Benchmark für Facebook-Follower-Wachstum

Seiten-Follower

Wachstumsrate 2024

Wachstumsrate 2025

1–5 Tsd.

18,70 %

22,73 %

5-10K

13,26%

21,40%

10-50K

15,78%

38,20%

50-100Tsd.

5,85%

20,85%

100 Tsd. – 1 Mio.

5,00%

14,50%

Eine Facebook-Community aufzubauen, ist im Laufe der Jahre immer schwieriger geworden. Früher war es unkompliziert, neue Follower zu gewinnen. Seiten konnten schnell wachsen, während mehr Nutzer dem Netzwerk beitraten und neue Marken entdeckten.

Heute wächst die Community langsamer und strategischer. Viele Marken konkurrieren um Aufmerksamkeit in einem bereits überfüllten Umfeld. Die Nutzer wählen sehr genau aus, welchen Seiten sie folgen. Deshalb ist es entscheidend, Kennzahlen wie die Facebook Follower-Wachstumsrate zu verfolgen, um zu verstehen, wie sich Seiten im Laufe der Zeit entwickeln.

Ein Blick auf die Facebook Wachstumskurve hat mir etwas Interessantes gezeigt: Mittlere Facebook-Seiten haben aktuell am meisten Erfolg mit nachhaltigem Community-Aufbau.

Wie das?

Kleinere Seiten haben oft Probleme mit der Sichtbarkeit. Ohne eine große Community oder starke Verbreitung dauert es, bis ihr Content regelmäßig neue Zielgruppen erreicht.

Sehr große Seiten erreichen oft ein anderes Plateau. Hat eine Seite bereits Hunderttausende oder Millionen Follower, wird schnelles Wachstum schwieriger. Je größer die Basis, desto schwerer ist es, die gleiche prozentuale Steigerung langfristig zu halten.

Mittelgroße Seiten befinden sich in einer besonderen Position. Sie haben bereits genug Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit aufgebaut, um stetig neue Follower anzuziehen. Gleichzeitig haben sie noch viel Wachstumsspielraum.

Mittelgroße Seiten haben Schwung ohne Bürokratie. Sie sind groß genug, um zu wissen, was funktioniert, aber klein genug, um schnell zu handeln und Risiken einzugehen. Seiten mit weniger als 10.000 Followern testen noch alles. Mittelgroße Seiten sind im Sweet Spot. Sie kennen ihr Publikum, dürfen weiter experimentieren und sind noch nicht vom Unternehmensprozess geschluckt worden. Wachstum entsteht, wenn du flexibel bleibst. – Carolina Barbosa, Senior Social Strategist

Abschließend können wir sagen: Wenn wir das große Ganze betrachten, lag die Wachstumsrate bei Facebook 2024 bei 12,20 %. 2025 hat sich diese Zahl verdoppelt und erreichte 23,20 %.

facebook audience growth benchmarks

Strategische Taktiken, um dein Follower-Wachstum auf Facebook zu beschleunigen.

  • Fordere deine Follower auf, weitere Personen einzuladen. Community-getriebenes Wachstum erweitert dein Publikum organisch.
  • Reagiere aktiv auf Kommentare und Diskussionen. Aktives Community-Management macht deine Seite dynamischer und attraktiver.
  • Nutze trendige Gespräche in deiner Branche. Nimm an relevanten Diskussionen teil, um deine Seite neuen Zielgruppen vorzustellen.

Methodik

Für diese Analyse wurden Facebook-Daten von 25 Millionen Facebook-Posts verwendet, die zwischen Januar 2024 und Dezember 2025 von 130.683 Facebook-Seiten mit aktiver Präsenz im genannten Zeitraum veröffentlicht wurden.

Die durchschnittliche Facebook Engagement-Rate wird berechnet, indem alle Reaktionen sowie Kommentare und Shares auf die Posts einer Seite im gewählten Zeitraum zusammengezählt werden. Das Ergebnis wird durch die Anzahl der Fans geteilt und mit 100 multipliziert, um den Prozentsatz zu erhalten.

Durchschnittliche Kommentare pro Post geben an, wie viele Kommentare ein Beitrag im Schnitt erhält.

Durchschnittliche Shares pro Post gibt an, wie viele Saves ein Post im Durchschnitt erhält.

Durchschnittliche Aufrufe pro Post geben an, wie viele Aufrufe ein Post im Durchschnitt erhält.

Durchschnittliche Posts pro Monat zeigen an, wie viele Aufrufe Reels im Durchschnitt erhalten.

Die durchschnittliche Follower-Wachstumsrate berechnest du, indem du die gewonnenen Follower durch die ursprüngliche Follower-Anzahl teilst und mit 100 multiplizierst.

NOTE: This study contains 2025 values, presented as 2026, because, at the time of publication, there wasn't enough data for analysis, with the year just starting. That is why we bring quarterly updates, as the year unfolds and more data is available.

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